Rasseportrait:

dog1

Wenn Sie sich auf unsere Seite eingewählt haben, haben Sie sich wahrscheinlich schon für die Rasse des Flatcoated Retriever entschieden und bereits eine Menge über diese Rasse gelesen. Daher möchten wir hier nur in der Kürze beschreiben, was uns am Flat besonders gefällt:

Als Jagdhund seinen Ursprung, ist er heute vorwiegen als Familienmitglied zu sehen. (Gebrauch von Drogen-, Such-, Jagd-, Blindenhund ist natürlich auch möglich) Trotz seiner eigentlichen Verwendung, er auch noch sehr ursprünglich blieb, ist er durch seine Leichtführigkeit und dem "seinem-Herrchen-gefallen-wollen" auch im Wald zuverlässig zu händeln. (Wir wohnen am Wald, Rehe sind bei uns an der Tagesordnung!). - an dieser Stelle ist uns wichtig, noch mal ausdrücklich darauf hinzuweisen, dass der Flat NICHT als Schutzhund oder Zwingerhund taugt! Nicht, dass er seine Familie nicht verteidigen würde, wenn es darauf ankäme, aber er ist nicht "scharf" zu machen und ginge daran, genau wie an der Zwingerhaltung, seelisch zu Grunde!

dog2

Die aktive Familie, die ein neues Familienmitglied sucht, welches aufmerksam, intelligent, integrationsfähig und verspielt bis ins hohe Alter ist, nicht scharf aber menschenfreundlich..... ja, der kommt am Flat kaum vorbei! Wer aber nicht gerne draußen ist oder/und sich nicht mit dem Hund beschäftigen möchte, dem wird der Flat bald auf die Nerven gehen, denn diese Hunde wollen regelmäßig bewegt und beschäftigt werden. So unermüdlich Flats bei Spaziergängen sind, so ruhig und ausgeglichen sind sie im Haus.

Mit entsprechender Motivation und einem talentierten Hundeführer lernt er gerne und schnell. Unsere Pebbles hat sich bisher nahezu von alleine erzogen - von "nicht ans Futter der Anderen gehen dürfen" über "die Schokolade auf dem Wohnzimmertisch wird nicht stibitzt" bis hin zu "komm", "Bleib", "Platz" und "Fuß". All das hat sie sich von "den Großen" abgeguckt. Wer weiß, wie verfressen der Flat ist, kann sich ein Bild von dieser Leistung machen!

Empfehlenswerte Literatur zu Thema "Flat":

"Flat Coated Retriever" von Rosemarie Wild,"

Der Flatcoated Retriever" von Yvonne Jaussi

dog3dog4

Unsere Zuchtziele:

Unser Ziel ist es, die Gesundheit, Intelligenz, Leistungsfähigkeit und Schönheit (die Reihenfolge ist kein Zufall!) dieser Rasse zu erhalten und noch zu verbessern!


Bevor wir unsere Hunde in die Zucht nehmen, müssen sie:

Welpeninteressenten können diese Unterlagen auch vor ihrer Entscheidung einsehen.

Prinzipiell möchten wir den "dualpurpose Retriever" (frei übersetzt: gleichwertig für Jagd und Ausstellung) erhalten, können das Zuchtergebnis auf jagdliche Tauglichkeit aber bisher nicht überprüfen. Daher erscheint es uns als oberstes Gebot, den Flat für das Leben in der Familie zu idealisieren (s. "Rasseportrait"). Die Auswahl des "passenden" Deck-Rüden geschieht nach den Kriterien der genetischen Komponenten, dabei spielen Höhe der Decktaxe und/oder Entfernung zu dessen Wohnort keine Rolle!

Wir hoffen damit, bereits im Vorfeld, so gut wie irgend möglich, das "Ergebnis" positiv zu beeinflussen - Überraschungen sind allerdings nie auszuschließen (glücklicherweise lässt sich die Natur nur bedingt ins Handwerk pfuschen)!

Die Welpen sind geboren:

Die ersten 3 Wochen sind immer kritisch und es ist nicht selten, das durch eine Infektion innerhalb von wenigen Stunden der gesamte Wurf stirbt. Daher treffen wir Vorsichtsmaßnahmen. Die Welpen bekommen einige Tage lang einen Immunmodulator gespritzt und das Haus Mandl steht für 4 Wochen unter "Quarantäne".

Die folgenden Wochen erfordern viel Umsicht, Ideen und Wissen, um die Welpen optimal zu prägen.

Den Vorgang der Prägung könnte man sich gut so vorstellen: Informatiker wissen, was man mit einer leeren Festplatte anfangen kann - zunächst mal nichts!!! Vom Sehen, Laufen und Hören mal abgesehen muss die "Festplatte" von Hundewelpen innerhalb eines engen Zeitfensters durch äußere Reize und Erfahrungen "beschrieben" werden. Dies geschieht in der so genannten "Prägungsphase" von der 6. - 12. Lebenswoche. Wird diese wichtige Zeit verpasst, ist der "Festplatte" nichts mehr hinzuzufügen!!!!!

Wichtig ist, dass wir so oft als möglich mit dem Welpen spielen. Je lustvoller das Spiel mit dem Menschen ist und je mehr erstes Lernen als Spiel empfunden wird, um so größer wird die künftige Lernfreudigkeit des Hundes. Sie wird in dieser Phase für alle Zeiten festgelegt.

Dazu nur ein Beispiel aus unserer Praxis:

Schon früh, wenn die Kleinen laufen können, wird erst nach einem Pfiff mit der Hundepfeife gefüttert, die Welpen gerufen und wenn sie kommen gibt es auch etwas Leckeres oder ein Abenteuer!

Dieses positive Geräusch der Pfeife vergessen sie nie wieder und der spätere Besitzer hat es leichter seinen Hund zu rufen und ihn "positiv zu bestärken".

Doch das wirklich Erstaunliche ist dies: Wir hatten bereits einige "Nachbestellungen" unserer verwendeten Hundepfeife, da die erwachsenen Hunde auf den Pfiff einer anderen Pfeife auffallend weniger gut reagierten!

Weite und Umfang der sozialen Partnerschaft zwischen Mensch und Hund werden eben jetzt in der Sozialisierungsphase unwiderruflich geprägt und wirken für alle weitere Zukunft auf fast alle Eigenschaften des Hundes ein. Wer das verkennt, und wer das nicht gerade in jener Zeit, in der der Welpe seine sozialen Antriebe verwirklicht und ausbaut, sehr bedacht fördert, der macht sich dem Hund (und dem zukünftigen Besitzer) gegenüber schuldig.

Unsere Welpen werden mit unzähligen Dingen, Nahrungsmitteln und Umwelteinflüssen konfrontiert, wir stärken ihr Selbstbewusstsein indem sie einige Dinge ohne unsere Hilfe bewältigen müssen u.s.w, u.s.w.

Alles hier aufzuführen, würde allerdings den Rahmen dieser Seite deutlich sprengen!

 Und dann natürlich auch dies:

  • Die Welpen werden in 2-wöchigen Abständen entwurmt (der Rest des Rudels gleich mit)
  • Mit 6 Wochen werden sie mit Microchip versehen und Ahnentafeln werden nach der Wurfabnahme durch Tierarzt oder Zuchtwart beantragt.
  •  Mit 8 Wochen werden die Babys geimpft und vom Tierarzt untersucht (Eine Kopie des Ergebnisses bekommt jeder Käufer mit)

Tipps zur Auswahl des neuen Hausgenossen Hund:

Zunächst macht man sich ja mal Gedanken über die passende Rasse. Ist die Entscheidung gefallen, sollte man sich bei der Wahl der Zuchtstätte nicht von den süßen Gesichtern der Welpen beeindrucken lassen, besser ist es, den gesunden Menschenverstand zu Rate zu ziehen:

  1. die Zuchtstätte und –Hunde unter die Lupe nehmen, auch die Abstammung der Zuchtlinien  kann für belesene Laien interessant sein,
  2. noch mal a.: Sind die Hunde gepflegt? Leben sie in und mit der Familie? Wie verhalten sie  sich? Wie ist das häusliche Umfeld? Welchen Eindruck macht der Züchter? Warum hat er sich für eben diesen Deckrüden entschieden? etc.
  3. Legt man Wert auf (gute) Papiere. kann man zur Sicherheit noch den zugehörigen Verein kontaktieren, um mögliche Abstammungs-Urkunden-Fälschung auszuschließen. (Ich hoffe aber, das ist in den seltensten Fällen nötig!)
  4. Werden die Welpen mindestens alle 2 Wochen entwurmt? Sind sie zur Abgabe gechipt oder tätowiert? Haben sie bereits ihre erste Mehrfachimpfung?
manyDogs Wer trotz Allem „aus dem Kofferraum“ kauft, nur weil der Hund süß und preiswert ist, ist selber schuld!
Flatcoated Retriever vom Dreifürstenstein